Rechnung, E-Rechnung und Umsatzsteuer
Pflichtangaben, Kleinbetragsgrenze, E-Rechnungspflicht und Vorsteuerabzug.
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- Abschlagsrechnung und SchlussrechnungEine Abschlagsrechnung ist eine echte Rechnung. Was § 14 Abs. 5 UStG verlangt, wann die Steuer entsteht und warum die Schlussrechnung die Abschläge absetzt.
- Auftragsbestätigung ist keine RechnungSie trägt einen Betrag und heißt trotzdem nicht Rechnung. Woran der Unterschied hängt, was er für Vorsteuer und Aufbewahrung bedeutet.
- Bis wann eine Rechnung gestellt werden mussSechs Monate gibt § 14 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 UStG für die Rechnung an einen Unternehmer. Welche vier weiteren Fristen daran hängen — und welche zuerst reißt.
- Digitale Rechnungsverarbeitung: Eingang bis ArchivWelche Anforderungen die GoBD an Belegsicherung, Erfassung, Verknüpfung, Unveränderbarkeit und Aufbewahrung digitaler Rechnungen stellen.
- E-Rechnungspflicht im B2B: die ZeitschieneEmpfangen müssen alle seit 2025. Ausstellen gestaffelt: 2027 mit Umsatzschwelle, ab 2028 ohne. Die Termine, die Ausnahmen und die Irrtümer.
- Eingangsrechnungen digitalisieren: Reihenfolge und NachweisEingangsrechnungen kommen in drei Formaten. Welches digitalisiert wird, welches unverändert bleiben muss und was den Weg nachweisbar macht.
- Gutschrift: zwei Bedeutungen, ein MissverständnisUmsatzsteuerlich ist die Gutschrift die Abrechnung durch den Leistungsempfänger. Im Alltag heißt so die Korrektur. Warum der Unterschied zählt.
- Innergemeinschaftlicher Erwerb im BeleglaufWare aus einem anderen EU-Staat: Wann § 1a UStG greift, wann die Erwerbsteuer entsteht und warum ausländische Umsatzsteuer auf dem Beleg ein Warnzeichen ist.
- Kleinbetragsrechnung bis 250 Euro nach § 33 UStDVBis 250 Euro brutto genügen vier Angaben. Was dabei entfällt, wo die Erleichterung nicht gilt und warum hier keine E-Rechnung verlangt wird.
- Muss eine Rechnung unterschrieben sein?Nein — § 14 Abs. 4 UStG führt die Unterschrift nicht auf. Was stattdessen verlangt wird, und die eine Ausnahme, in der ohne Unterschrift nichts geht.
- Pflichtangaben einer Rechnung nach § 14 Abs. 4 UStGZehn Angaben verlangt § 14 Abs. 4 UStG, vier genügen bis 250 Euro. Was jede Nummer bedeutet und was passiert, wenn eine davon fehlt.
- Proforma-Rechnung: wozu sie dient und was sie nicht istEine Proforma-Rechnung rechnet über nichts ab. Sie trägt keinen Vorsteuerabzug, ersetzt keine Rechnungspflicht — und ein Steuerausweis kann teuer werden.
- Rechnung berichtigen — rückwirkend oder nichtWer berichtigen darf, was § 31 Abs. 5 UStDV verlangt und warum die Rückwirkung auf den Zeitpunkt der ersten Rechnung bis heute umstritten ist.
- Eine Rechnung schreiben, die durchgehtReihenfolge statt Checkliste: Format, Nummernkreis, Empfänger, Leistung, Steuerausweis — und die fünf Angaben, die gar keine Pflicht sind.
- Rechnungen aus dem Ausland prüfenEine ausländische Rechnung folgt nicht § 14 UStG. Was Sie trotzdem prüfen, warum die E-Rechnungspflicht nicht greift und wo die Vorsteuer bleibt.
- Rechnungen von Kleinunternehmern prüfenOhne ausgewiesene Umsatzsteuer, mit Hinweis auf § 19 UStG — und ohne Vorsteuerabzug. Was in der Eingangsprüfung dennoch stimmen muss.
- Rechnungsprüfung: sachlich, rechnerisch, formalDrei Prüfungen, drei Fehlerquellen: was jede Eingangsrechnung durchlaufen sollte, welche Fristen die GoBD setzen und was der Prüfpfad verlangt.
- Reverse Charge bei Leistungen aus dem DrittlandCloud, Lizenzen und Beratung aus den USA, der Schweiz oder Großbritannien: Warum § 13b UStG auch ohne EU greift und woran der Beleglauf meist scheitert.
- Reverse-Charge-Verfahren: wer die Steuer schuldetBeim Reverse Charge schuldet der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer. Welche Fälle § 13b UStG erfasst, was auf der Rechnung stehen muss und wo der Abzug hängt.
- Skonto berechnen und buchenWie sich der Skontobetrag und der effektive Jahreszins ergeben — und warum ein gezogener Abzug Umsatzsteuer und Vorsteuer nach § 17 UStG berührt.
- Steuernummer oder USt-IdNr. auf der Rechnung?Eine von beiden genügt: § 14 Abs. 4 Nr. 2 UStG stellt Steuernummer und USt-IdNr. gleich. Wann die Angabe entfällt und was ihr Fehlen kostet.
- Stornorechnung oder Gutschrift?Die Frage ist falsch gestellt: Beides korrigiert nichts Gleiches. Welcher Fall welches Dokument verlangt und was jede Korrektur tragen muss.
- Verzug und Verzugszinsen bei offenen RechnungenWann Verzug eintritt, wie hoch die Zinsen nach § 288 BGB sind und warum die 40-Euro-Pauschale nicht in jedem Fall greift.
- Vorsteuerabzug: die Voraussetzungen und die häufigsten AusfälleDer Abzug hängt an einer Rechnung nach §§ 14, 14a UStG. Welche Angaben sie tragen muss, was ein Eigenbeleg nicht leistet und wann eine Berichtigung hilft.
- Wann der Vorsteuerabzug ausgeschlossen istVier Gründe, aus denen die Vorsteuer entfällt: fehlende Rechnung, zu geringe unternehmerische Nutzung, steuerfreie Ausgangsumsätze und Repräsentationsaufwand.
- Wann eine Rechnung fällig wirdOhne Vereinbarung ist eine Rechnung sofort fällig — § 271 BGB. Was ein Zahlungsziel daran ändert, und wann aus Fälligkeit Verzug wird.
- Wann eine Rechnung verjährtDrei Jahre ab Schluss des Entstehungsjahres — das ist die Regel. Was den Lauf hemmt, was ihn neu beginnen lässt und warum die Akte länger bleibt.
- Wie lange man Zeit hat, eine Rechnung zu bezahlenEine allgemeine 30-Tage-Frist gibt es nicht. Ohne Vereinbarung ist sofort zu zahlen — die 30 Tage des § 286 Abs. 3 BGB regeln den Verzug.
- XRechnung: das Format hinter der PflichtEine XRechnung ist ein strukturierter Datensatz, kein Dokument zum Ansehen. Was das für Annahme, Prüfung und Archiv bedeutet — und was der Ausdruck nicht ist.
- ZUGFeRD und XRechnung: zwei Formate, eine PflichtXRechnung ist ein reiner Datensatz, ZUGFeRD verbindet PDF und Datensatz. Was beide gemeinsam haben, welcher Teil führt und was ins Archiv gehört.
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