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Ordnungsmäßigkeit

Die Unterlagen für
die Prüfung liegen bereit.

Sieben Unterlagen und zwei betriebliche Voraussetzungen. Neun Punkte — keine Projektskizze, sondern eine Liste, die Sie abarbeiten können. Als Einzelunternehmen sind es sieben.

Basic ist dauerhaft kostenlos — im Checkout werden keine Zahlungsdaten verlangt.

  • Jede Unterlage ist gefüllt mit Ihren Rollen, Ihren Freigaberegeln, Ihrer Aufbewahrungsfrist.
  • Jede trägt die Fundstelle, aus der sie sich ergibt — und die Fassung, nach der sie gilt.
  • Die Namen setzen Sie ein: Was nur Sie festlegen können, steht als sichtbare Lücke im Text.

Ordnungsmäßigkeit

9 Punkte

  • VerfahrensdokumentationGoBD Rz. 151-155, § 145 Abs. 1 AO
  • Organisationsanweisung ersetzendes ScannenGoBD Rz. 130-136Voraussetzung der Vernichtung
  • Reisekosten- und Auslagenrichtlinie§ 3 Nr. 13/16 EStG, § 9 EStG, R 9.4 ff. LStR
  • Richtlinie zur Nutzung von FirmenkartenGoBD Rz. 36-49 (Belegfunktion), § 146 Abs. 1 AO
  • BerechtigungskonzeptGoBD Rz. 100-102, IDW PS 880 Abschn. 5
  • Aufbewahrungs- und Löschkonzept§ 147 AO, GoBD Rz. 137-144
  • Beschreibung des internen KontrollsystemsGoBD Rz. 100-102, IDW PS 880 Abschn. 5.2

Dazu betrieblichab Starter

  • Eine zweite Person im MandantenFunktionstrennung
  • Freigaberegeln ohne LückeVier-Augen-Prinzip

So steht die Liste in der App — mit dem Zähler daneben, wie viele Punkte noch offen sind. Der Stand wird berechnet, nicht abgehakt. Die beiden betrieblichen Punkte setzen eine zweite Person voraus; im Ein-Personen-Tarif Basic führt die Liste deshalb sieben Punkte statt neun.

Sieben UnterlagenVerfahrensdokumentation, Organisationsanweisung, Berechtigungskonzept und vier weitere — jede mit der Fundstelle, aus der sie sich ergibt.
Mit Ihren ZahlenIhre Rollen, Ihre Freigaberegeln, Ihre Aufbewahrungsfrist und die eingesetzte Programmfassung stehen darin — das System kennt sie ohnehin.
GoBD-fest, 10 JahreFestgeschriebenes lässt sich nicht mehr ändern und nicht löschen. Aufbewahrungsfrist konfigurierbar, im Standard zehn Jahre.
0 € EinstiegDie Unterlagen sind in jedem Tarif enthalten, auch im kostenlosen. Keine Zahlungsdaten im Checkout, keine Mindestlaufzeit.
Das Papier

Wann darf das Papier eigentlich weg?

Die Frage fällt in jedem Büro, und niemand beantwortet sie gern. Die Antwort steht in GoBD Rz. 130-136: Ein Papieroriginal darf vernichtet werden, wenn eine Organisationsanweisung zum ersetzenden Scannen in Kraft ist — Ihre, nicht die des Softwareherstellers.

Benvero zeigt die Vernichtungsfreigabe deshalb erst an, wenn Ihre Anweisung in Kraft ist. Vorher quittieren Sie die Sichtprüfung wie gewohnt, nur ohne den Satz, dass das Original weg darf. Vernichtet wird im Büro und nicht in der Software; was das Programm tut, ist aufhören, dazu zu ermutigen.

Vor und nach der Inkraftsetzung

Ohne Anweisung
Sichtprüfung quittieren, Original behalten
Anweisung in Kraft
Vernichtungsfreigabe steht am Beleg
Anweisung überholt
Freigabe entfällt bis zur neuen Fassung

Die Vorlage der Anweisung liegt in der App — mit Ihrer Aufbewahrungsfrist, Ihren Rollen und der eingesetzten Programmfassung. Genau eine der sieben Unterlagen trägt diese Wirkung.

So läuft es

Von der Anmeldung bis in Kraft

Vier Schritte. Der aufwendigste davon ist das Lesen.

1

Konto anlegen

Drei Schritte: Konto, Unternehmen, Tarif. Basic kostet dauerhaft nichts und verlangt im Checkout keine Zahlungsdaten. Ab da steht die Liste in Ihrem Mandanten.

2

Die Liste öffnen

Unter Organisation → Ordnungsmäßigkeit stehen die neun Punkte und daneben, wie viele davon noch offen sind. Der Stand wird berechnet, nicht abgehakt — ein Punkt, der sich wieder öffnet, taucht von selbst wieder auf.

3

Ansehen und ergänzen

Jede Unterlage ist bereits gefüllt: Ihre Rollen mit Aufgabenbeschreibung, Ihre Freigaberegeln, Ihre Aufbewahrungsfrist, Ihre Kilometersätze, die eingesetzte Programmfassung. Was nur Sie festlegen können, steht als sichtbare Lücke im Text.

4

In Kraft setzen

Name eintragen, Datum, in Kraft — die Zeile springt auf grün. Herunterladen können Sie jede Unterlage jederzeit; was daran hängt, etwa die Vernichtungsfreigabe für Papierbelege, öffnet sich mit der Inkraftsetzung.

Die Unterlagen sind in jedem Tarif enthalten, auch im kostenlosen. Keine Mindestlaufzeit.

Sicherheit im Detail

Was unter der Liste liegt

Die Unterlagen beschreiben Ihr Verfahren. Hier steht, worauf sie sich stützen — für die Kanzlei, die Datenschutzbeauftragte und alle, die vor der Unterschrift nachsehen.

GoBD-Festschreibung

Freigegebene Auslagen, abgeschlossene Abrechnungen und ihre Belege werden festgeschrieben — Ändern und Löschen ist danach technisch gesperrt. Exportiert wird nur Festgeschriebenes.

Aufbewahrung statt Löschung

Buchungsrelevante Daten werden nie hart gelöscht: Belege wandern in den Papierkorb, die Datei bleibt. Aufbewahrungsfrist konfigurierbar, im Standard 10 Jahre — im Produktivbetrieb auf schreibgeschütztem Speicher.

Revisionssicheres Protokoll

Jeder Statuswechsel mit Verursacher und Vorher/Nachher-Werten. Das Guthaben ist ein Ledger mit lückenloser Saldenkette.

Integritätsnachweis

Jede Datei erhält bei der Ablage eine SHA-256-Prüfsumme, jede Exportdatei wird mit Prüfsumme archiviert — Manipulation ist nachweisbar, Unversehrtheit auch.

KI-Verarbeitung in der EU

Texterkennung und KI-Strukturierung von Belegen laufen ausschließlich in der EU-Region Frankfurt. Belegdaten verlassen die EU nicht, werden nicht zum Training verwendet, und das Original-Erkennungsergebnis bleibt unverändert erhalten. Die eingesetzten Unterauftragnehmer weisen wir im Auftragsverarbeitungsvertrag vollständig aus.

DSGVO & Auftragsverarbeitung

Verarbeitung im Auftrag des Arbeitgebers nach Art. 28 DSGVO. Hosting in der EU, keine Analyse- oder Marketing-Cookies im Produkt.

Verschlüsselung

IBANs und Secrets liegen verschlüsselt. Belege nur über kurzlebige signierte Links. Kartennummern speichert Benvero nie — nur die letzten vier Ziffern.

Mandantentrennung

Jede Abfrage ist auf den eigenen Mandanten beschränkt — durchgesetzt in der Datenbankschicht, abgesichert durch Policies auf jedem Objekt.

Freigaben mit Nachweis

Auslagen und Kartenabrechnungen durchlaufen Ihr Regelwerk mit bis zu drei Stufen. Der Workflow wird beim Einreichen eingefroren — eine spätere Regeländerung wirkt nie rückwirkend, und jede Entscheidung steht mit Name und Zeitpunkt fest.

Benvero führt keine Zahlungen aus

Benvero ist Software: Erstattungen entstehen als SEPA-Datei, die Sie in Ihrem eigenen Online-Banking prüfen und freigeben. Ihre bestehenden Firmenkarten bleiben bei Ihrer Bank. Regulierte Leistungen — künftige Kartenausgabe und Zahlungsauslösung — erbringen lizenzierte E-Geld- bzw. Zahlungsinstitute.

Offen gesagt

Was Benvero nicht tut

In diesem Feld wird viel versprochen, was niemand halten kann. Deshalb zuerst die Grenzen — Sie finden sie ohnehin.

Es gibt keine GoBD-Zertifizierung — auch bei uns nicht.
Für Software wird sie von keiner Stelle erteilt. Wer sie behauptet, wirbt mit einem Siegel, das es nicht gibt. Was es gibt: Festschreibung, ein Protokoll über jede Änderung, eine Aufbewahrung von zehn Jahren im Standard und die Unterlagen, mit denen Sie Ihr Verfahren beschreiben.
Ordnungsmäßig ist ein Verfahren, kein Programm.
Benvero liefert die Unterlagen und die Kontrollen; geführt wird das Verfahren in Ihrem Haus. Eine Software, die Ihnen ein ordnungsmäßiges Unternehmen verspricht, verspricht etwas, das sie nicht liefern kann.
Die Unterlagen liegen bereit — fertig sind sie nicht.
Die Zahlen kommen vom Programm, die Namen von Ihnen. Jede Vorlage trägt sichtbare Lücken genau dort, wo Sie festlegen. Das ist Absicht: Eine Vorlage mit sichtbaren Platzhaltern wird ausgefüllt, eine mit erfundenen Angaben wird unterschrieben.
Benvero verhindert keine Papiervernichtung.
Es zeigt die Vernichtungsfreigabe nicht an, solange Ihre Organisationsanweisung fehlt. Vernichtet wird im Büro und nicht in der Software — was das Programm tut, ist aufhören, dazu zu ermutigen.
Die Belegverarbeitung läuft nicht auf unseren eigenen Rechnern.
Texterkennung und Strukturierung laufen bei benannten Auftragsverarbeitern in der EU-Region Frankfurt, nach Art. 28 DSGVO. Welche das sind, steht im Auftragsverarbeitungsvertrag und nicht im Kleingedruckten.
Wir haben keine Kundenlogos, die wir Ihnen zeigen könnten.
Wir sind neu. Was wir stattdessen zeigen: zu jeder Unterlage die Norm, aus der sie sich ergibt — und die Grenzen des Produkts, bevor Sie sie in Woche zwei selbst finden.

Wie die Erkennung mit Belegen umgeht und was sie an einer Rechnung prüft, steht auf Belege & KI.

Häufige Fragen

Was vor der Unterschrift gefragt wird

Ist Benvero GoBD-zertifiziert?
Nein — und niemand sonst ist es. Eine GoBD-Zertifizierung für Software erteilt keine Stelle; ordnungsmäßig ist immer ein Verfahren, nie ein Programm. Was Benvero beisteuert, ist nachprüfbar: die Festschreibung, ein Protokoll über jede Änderung mit Vorher- und Nachher-Wert, eine Aufbewahrung von zehn Jahren im Standard und die sieben Unterlagen, mit denen Sie Ihr Verfahren beschreiben.
Wir haben keine Verfahrensdokumentation. Wo fangen wir an?
Bei der Liste. Nach der Anmeldung steht unter Organisation → Ordnungsmäßigkeit, was fehlt: sieben Unterlagen und zwei betriebliche Voraussetzungen, mit einem Zähler daneben. Jede Unterlage ist bereits mit Ihren Rollen, Ihren Freigaberegeln, Ihrer Aufbewahrungsfrist und der eingesetzten Programmfassung gefüllt. Sie lesen, ergänzen die Namen und setzen in Kraft — nacheinander, nicht als Projekt.
Ich bin allein im Unternehmen. Was heißt dann Funktionstrennung?
Ehrlicherweise: nichts. Zwei der neun Punkte — eine zweite Person und die Freigabe durch sie — setzen voraus, dass es jemanden gibt. Im Ein-Personen-Tarif Basic führt die Liste sie deshalb gar nicht erst auf; es bleiben sieben Punkte, und die sind abschließbar. Das ist keine Nachsicht, sondern die Sache selbst: Die GoBD verlangt Kontrollen im Verhältnis zur Betriebsgröße, keine Funktionstrennung dort, wo nur eine Person arbeitet. Die Beschreibung des internen Kontrollsystems hält diese Lage als Festlegung fest, statt sie zu verschweigen.
Kommt unsere Kanzlei oder ein Prüfer in den Mandanten?
Ja, und ohne dass Sie dafür aufstocken müssen. Es gibt eine eigene Prüferrolle, die den gesamten Bestand lesen und nichts ändern kann — weder freigeben noch festschreiben, stornieren oder exportieren. Genau deshalb zählt sie in keinem Tarif gegen die Personengrenze, auch nicht im kostenlosen Basic. Einen externen Prüfer stattdessen mit der Finanzrolle auszustatten wäre das Funktionstrennungsproblem in der einen Lage, in der die Trennung am meisten zählt.
Wann dürfen wir Papierbelege vernichten?
Wenn Ihre Organisationsanweisung zum ersetzenden Scannen in Kraft ist (GoBD Rz. 130-136) — Ihre, nicht die des Softwareherstellers. Benvero zeigt die Vernichtungsfreigabe deshalb erst dann am Beleg an. Vorher quittieren Sie die Sichtprüfung wie gewohnt, nur ohne den Satz, dass das Original weg darf. Die Vorlage für die Anweisung liegt in der App, gefüllt mit Ihren Einstellungen.
Heißt „vorbereitet", dass wir nichts mehr tun müssen?
Nein. Das Programm füllt, was es weiß — Rollen, Freigaberegeln, Fristen, Kilometersätze, Exportrhythmus, Programmfassung. Namen, Zuständigkeiten und die Festlegungen Ihrer Organisation bleiben als sichtbare Lücken stehen. Wir setzen dort ausdrücklich keine Platzhalter ein, die nach einer Angabe aussehen: Eine Vorlage mit erkennbaren Lücken wird ausgefüllt, eine mit erfundenen Angaben unterschrieben.
Was passiert, wenn sich bei uns etwas ändert?
Die Unterlagen werden bei jedem Aufruf neu aus dem Ist-Zustand gerendert, nicht einmal gespeichert — eine neue Rolle oder eine geänderte Freigaberegel steht sofort darin. Und jede Unterlage führt ihre Fassung mit: Geht eine Vorlage in eine neue Fassung, gilt Ihre alte Inkraftsetzung nicht mehr als erledigt, weil sie das geänderte Verfahren nicht mehr deckt. Der Punkt öffnet sich von selbst wieder.
Dürfen unsere Belege überhaupt durch eine KI?
Texterkennung und Strukturierung laufen als Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO in der EU-Region Frankfurt. Belegdaten verlassen die EU nicht und werden nicht zum Training verwendet. Am Beleg steht im Protokoll, welches Verfahren ihn gelesen hat — und der gelesene Wert bleibt ein Vorschlag, bis eine Person ihn bestätigt.
Wer darf die Unterlagen sehen und in Kraft setzen?
Nur Zugänge mit der Verwaltung des Mandanten. Die Seite liegt hinter einer eigenen Berechtigung, jede Inkraftsetzung wird mit Name, Fassung und Datum festgehalten, und das Berechtigungskonzept selbst listet auf, welche Rolle was darf — aus den tatsächlich vergebenen Rollen Ihres Mandanten, nicht aus einer allgemeinen Aufzählung.
Was kostet das?
Die Unterlagen sind in jedem Tarif enthalten, auch im kostenlosen Basic — sie sind kein Zusatzmodul. Bezahlt wird bei Benvero nur, was die Erkennung an Belegen für Sie liest; ab Starter sind Nutzende unbegrenzt. Basic ist ein Ein-Personen-Tarif — ein reiner Prüferzugang zählt aber in keinem Tarif mit, Ihre Kanzlei kommt also auch dort herein. Im Checkout werden keine Zahlungsdaten verlangt, und es gibt keine Mindestlaufzeit.

Neun Punkte. Ein Nachmittag.

Konto anlegen, die Liste öffnen und sehen, was bereits ausgefüllt ist. Basic ist dauerhaft kostenlos — ohne Zahlungsdaten, ohne Mindestlaufzeit.